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LEDERSOFA - EXTRA's

Das Ledersofa- Talk am Sonntag mit Musik und Kunst: DAS INTERVIEW ZUM ANFANG | 
April 2015

Das Interview führte: Volly Tanner für die LVZ

 

Volly Tanner: Halle Mayjia – oder Maja – oder Maja Gille? Wie möchtest Du denn angesprochen werden?

M: Wie es Dir gefällt, Volly ( ist das eigentlich ein echter Vorname?) Du hast die Auswahl- Maja Gille ist vorallem förmlich, ansonsten von Dir: Maja . Hört ja keiner raus, wie es geschrieben wird- 
wenn Dir ein besserer Name für mich einfällt, nimmst Du den, Hautpsache Du schaust mich dabei an, dann weiss ich, dass ich gemeint bin. Deshalb geb ich n bisschen Flexibilität vor.
Also Maja mit allen i Formen
- mach was draus.


Volly Tanner: Gut, so machen wir das auch. …Du bist ja fleißig unterwegs, in Deinem Portfolio steht: „Sängerin, Sprecherin, Schauspielerin, Moderatorin und Autorin, aufgewachsen in Leipzig, München und Berlin Kreuzberg, studiert und ausgebildet in München und Heidelberg - tourt sie als Freiberuflerin mit Band und Schauspielerin mit eigenen Bühnenprogrammen durchs Land. Zuletzt tätig als Regisseurin des Mittelsächsischen Jungen Theaters mit eigenen Inszenierungen.“ Uff. Lass uns erstmal mit Deiner Talkshow beginnen. Die heißt LEDERSOFA – was impliziert, dass ein Ledersofa mitspielt. Um was geht’s bei der nächsten Runde?

M: Dinge brauchen manchmal mehr Zeit als einem lieb ist. wie die Liebe. 
Ich lebe meine Arbeit selten linear- deshalb kann ich vieles machen und mache ich auch vieles. Aber alles hängt zusammen. spiralförmig. Nun zur Frage: 
Das Ledersofa steht für mich für Erinnerungen an den Freundeskreis meiner Eltern, die vorallem Künstler und Akademiker oder Hippies waren und noch sind, also Spirtituelle, Schöpferische, vom Leben Gesottene, Abgelehnte, Gesellschaftspunks, Alleinerziehende, Verlassene, auch sogenannte Stars, Persönlichkeiten der Öffentlichkeit. Die meisten hatten alte zerknautschte Ledersofas, die klebten immer an den nackten Beinen, und wenn man aufstand, macht es so ein Geräusch... überhaupt spricht so ein Ledersofa von selbst. Dieses Bild war für mich immer der Inbegriff von intensiven Gesprächen auf unwohligem Untergrund aber mit Charakter. Es riecht nach Leben. So ein Ledersofa ist kein Wohlfühlplatz und eben doch, denn es gibt Widerstand, man sinkt nicht so ein, normalerweise, wie auf einer Stoffcouch.
Die Gespräche bei der Talkrunde Ledersofa gehen immer an die Bereiche, in denen es uns ans Leder ging, solche Menschen interessieren mich, die sensibel sichtbar Ihre Erfahrungen gespeichert haben, irgendwie gegerbt sind, und dennoch flexibel und strapazierfähig sind dadurch. Irgendwie auch edel vielleicht, wenn man diesen Ausdruck benutzen kann für Persönlichkeiten. Das klingt nach Helden, weisst Du. Ich glaube es gibt welche. Einen kenne ich auf jeden Fall.
Da bin ich schon bei Deiner Frage: es geht um Liebe! und damit ans Leder.
mein bester Freund, einer der begnadetsten Lyriker unserer Zeit, Thomas Kunst, schreibt: "...wenn ich aufhöre zornig zu sein, liebe ich nicht mehr.. "
schon beim Lesen dieses einen Satzes, geht doch die Post ab! ... es sei denn, jemand ist schon zur Puppe mutiert. Dann spürt man den Zusammenhang zwischen Zorn und Liebe nicht mehr. Diese Verteilung der meist vereinfachten naiven und medial belasteten einseitigen Bilder von Liebe geht mir schon oft auf den Keks. Thomas Kunst hat es so wunderbar geschrieben, und am 10.5. bei unserem nächsten Ledersofa geht es um ich sag mal: die wilde undomestizierte, leise, abgefuckte und dennoch existentiell freie Liebe: die Liebe, wie ich oder Du wirklich lieben oder lieben wollen. Um die Frage, ob man meist doch aus Konventionen liebt um zu gefallen, um das Leben der Eltern oder eines Partners oder seiner eigenen Angst zu vervollständigen, um andere glücklich zu machen oder um sich einzureihen - wir wählen meist Partner wie Kinderwagen aus, oder wie ein Buch, welches in unseren Kreisen auch ja akzeptabel ist, was Gewohntes halt, anstatt Menschen, die uns und die wir wirklich lieben, mit denen man die Welt entdecken kann. Die ersten Fragen, wenn sich zwei Leute zusammen finden ist doch immer: was machst Du beruflich, wie alt bist Du, lebst Du allein oder hast du schon jemanden. Aus. Boah so eine Langeweile, da steckst Du doch gleich in der Falle. So ein Scheiss! Frag doch nicht so viel, denk ich. Küssen wäre da vorteilhafter, und warten , zusehen, beobachten, zurückziehen, wahrnehmen ob und was du nicht vergisst. Den Menschen da mal beobachten, wie er sich bewegt, wie er Dich ansieht oder ignoriert, und wahrnehmen, was geht da in mir ab? Wahrnehmen können ist doch ein Zeichen, dass Du Dich spürst. Schnuppe wie alt oder wie gesattelt jemand ist- oder welchen Stempel er gesellschaftlich hat, wie hip oder wie hop- die Frage ist doch, willst Du mit dem Menschen Zeit Deines Lebens teilen.Wenn er Dich nach dem Kuss nicht mehr oder nicht mehr respektvoll anspricht, weisste bescheid. Der Charakter zeigt sich. Ob jemand gütig ist oder nicht . Ob jemand Dich anpöbelt oder ignoriert. Beides ist Mist. Das ist doch evenuell das einzige bewusste Leben hier was wir haben. Je größer der Einfluss anderer auf dich war, desto mehr muss man, glaube ich, schon mal alleine ausprobieren, ob es jemand für einen ist, manchmal auch länger und öfter, um herauszufinden, wie man selbst eigentlich liebt und geliebt werden will.. und dann und dann und dann brennt die Bude.
Es geht doch in der Liebe nicht nur um die Gestaltung des Lebensstiles, oder die Anerkennung durch Dritte. Grundlegender ist, ob beide voll hingegeben sein können aneinander und das, was sie ausdrücken eine Sprachbeziehung hat. Quasi sich wirklich ent- scheiden, weil man mit dem / der frei sein kann. ( selten genug)
Ich glaube, wenn Dich jemand liebt, hat das auch mit Zorn zu tun, mit Einsatz, mit Kraft, alles in Gang bringen, Reaktion , Aktion und Erwiederung, sonst kann man es knicken. Liebe dekonstruiert zwei Menschen quasi erstmal. Jede Konstruktion behindert das Echte, das Erleben. Und die Frage ist, dass da eine Echtheit sein muss. Zartheit bei aller Gewaltigkeit. Die entdeckt man gemeinsam nicht sofort und schon gleich nicht mit jedem (!) und eben erst, wenn man diese Echtheit in sich gefunden hat . Ist man verrückt , liebt man auch so. (Finde mal n Pendant dazu!)
Schriftstellerisch drückt das in Prosa für mich auch noch ein anderer Freund aus: Feridun Zaimoglu. FZ schreibt von Liebe in einer unbedingten Hingabe und zwar schreibt er so ziemlich ledrig,( gewaltig wie Schweinshaxe, )denn hier bei FZ ist Liebe schön UND hässlich, Joseph H. Pilates


Volly Tanner: Im Februar stand Dein LEDERSOFA noch in der Camille in der Trufanowstraße. Jetzt ziehst Du um. Warum und wohin?

M: Wir ( die Band und ich) haben im Camille angefangen, was schön war, ein Start up Cafe in Gohlis. Ich schaute nach größeren Räumen, hatte auch vor, es immer mal woanders zu gestalten, bis wir UNSEREN Raum finden, ich lerne immer im Gehen sozusagen, wo ich bleiben will. ( Ich möchte das Ledersofa gern mal in Hamburg und Berlin oder Köln machen. nomadisch. Wennuns jemand einlädt und es ne Couch aus Leder gibt. Dieses Zeit wird kommen. )
Ich mag aber unsere Location, das Tiefblau sehr, ich trinke gern, aber äußerst selten, aber habe was übrig für hochwertige Mitarbeiter, Haha ( lacht) im Tiefblau ist der Barman Kristian aussergewöhlich bei der Sache- der macht so gute Coktails, mit exquisiten Handgriffen, die alles sitzen wie ne eins! Eine Wonne da zu zu sehen! Ich liebe es übrigens sowieso, wenn Menschen bei dem was sie tun, voll in ihrem Element sind. IM Wasser sozusagen. Grandios- das mit dem Kapitän hier ( Barkeeper Kristian ) fand ich überzeugend passend . Und die Betreiber Stefan Walther und Kristian haben spontan JA zur Talkrunde am Sonntag gesagt! Ausserdem: blau ist meine Lieblingsfarbe, wegen des Meeres. Ich brauche das Meer und die Leute vom Tiefblau sind auch Meermenschen. Ihr Logo ist eine Nixe- und das Logo der Mermaid ist auch meins (und ein bildender Künstler Sebastian Gögel kümmert sich gerade um die Erneuerung des Logos für Mayjia.) .

Volly Tanner: Solch eine Veranstaltung mit Gästen auf der Bühne ist immer etwas Feines. Wie kommt jedoch die Nachhaltigkeit ins Spiel. Manchmal sagen Gäste ja weise Dinge und nach der Show ist alles vergebens. Wie machst Du es, dass etwas bleibt. Und was bleibt? Das würde mich echt mal interessieren.

M: Nichts ist vergebens. Ich glaube an Sprache, die immer etwas bewegt, sie ist lebendig! Ich komme von der Sprachebene, die Leben bringt, begeistet sozusagen! Wenn wir bei dem Talk zusammen sprechen, bleiben in einem selbst Fragen zurück und anschließend werden wir Brüder manchmal - mir geht es nicht nur um Weisheit, sondern auch um Güte, es geht um Erkenntnis ersteinmal, die muss errungen werden, damit wir uns begreifen. Aber wichtiger ist ein liebevoller Umgang mit der anderen Meinung und Erfahrung, dem Klugescheißen der anderen, ein miteinander Bleiben. Ich mag jeden, den ich einlade. Sie sind mir nahe, die Gäste. In irgendeiner Form haben meine Gäste mich innerlich wirklich bewegt, nur dann lade ich sie ein. Dich habe ich zum Beispiel seit 2005, seit ich in Leipzig bin, beobachtet bei einigen Veranstaltungen und fand: Du hast was sehr Eigenes bewahrt und haust es auch raus, das interessiert mich, ich dachte: na der hat auch keine gerade Linie, den möchte ich mal interviewen . Am 10.5. ist es soweit, Volly, bin neugierig.Das Schlüsselwort ist Zeit teilen. Bei jedem Ledersofa haben sich wunderbare Freundschaften ergeben, es ist erstaunlich, wir quatschen relativ unpretentiös- jetzt im Mai kommt Chefkoch, ein Rapper aus Berlin, den mag ich, weil er Texte predigt und ich ein Kreuzkölllner Kindl bin. Ich mag die sogannnten HerzensPunks und Klugscheisser, die erzählen oder singen MÜSSEN, um sich selbst zu verstehen und zu überleben. Ich gehöre auch dazu. 
Die Gäste im Raum reden übrigens beim Ledersofa alle mit. Die Podiumsgäste werden nicht viel ob Ihres Tuns befragt sondern mehr zum Thema- da sitzen echte Cracks, die geniale Dinge tun, unter einem Thema aber sind erstmal alle gleich ( wie in einem Trainingsanzug) - ich möchte ein Zuhören....... und einen Raum, in dem man alle Fragen stellen darf, öffnen. Es geht nicht um das protegieren oder bewerben von Produkten oder Personen und ihren Tätigkeiten. Diese Synergie bis in berufliche Bereiche ergibt sich aber tatsächlich danach .

Volly Tanner: Jetzt hast Du etwas Gelegenheit, Dich selbst zu beweihräuchern. Was unterscheidet Dich von den Herden an Showmoderatoren der Stadt, den Late-Nightern und Spaßverbreitern und Ernstlingen? Sag mal bitte.

M: Ha ha Maja als Messdienerin den Pott schwenkend. Weihrauch ist eine Droge, nicht wahr?
Nun: Alles hat seinen Platz..... Du meinst die TV Talkmaster? Uns unterscheidet das Ziel und die Motivation. Ich rechne nichts ab, nehme keine Kohle dafür und zwar absichtlich. Nur meine Musiker werden bezahlt, der Gast gibt was in die Kasse der Musiker.Ist auch kein Fernseher da. Kein ganzer Mitschnitt vorhanden.
Weiterhin: die TV Shows haben Auflagen und viele quatschen bei der Gestaltung mit, sie geben vor, wer gerade Werbung braucht und eingeladen wird und wollen, ja müssen zuerst dem Publikum gefallen. Mir sind das zuviele Menschen, die an so einer Talkshow beteiligt sind. Der Moderator wird nur für viele andere an die Front geschickt. Das ist beim Ledersofa anders. Ich mach das weil ich Lust darauf habe, wenn sich das ändert hör ich auf. Die Moderatoren teilen lediglich die situationsbedingte Tätigkeitsbezeichnung mit mir.
Ich begreife es so: die "Kollegen" schaffen Gehör für den Markt. Wirtschaftlich müssen Filme und Bücher und Macher ja verkauft werden. Logisch. Sicher gut so. Wenn man an Wirtschaftswachstum interessiert ist. Ich mag Talkshows nicht, wenn man gebriefte Antworten hört und mich langweilt, wenn es darum geht, welchen Film sie zBsp gerade wo spielen. Es ist aber berechtigte Information, Werbung, klar. Aber manchmal geschehen ja auch in diesen Talkshows so kleine Ausbrüche ausversehen, bei Moderatoren und Gästen, in denen sie so ungefällige Dinge sagen, für die sich gleich entschuldigen, oder Momente echter Betroffenheit, das sieht man auch auf den Gesichtern, und das wäre sehenswert für mich. Davon kann es im TV wenig geben, da alles gecuttet und ins rechte Licht gestellt wird. Das war mal anders. Da haben die Talkmaster gequarzt, und lange durch die Nase geatmet, bevor der nächste Satz fiel, den sie sich spontan aus dem Bauch und Kopf geholt haben. Aber TV hat heute immer eine gewisse Enge und Zeitnot. 
Ledersofa ist klar: nix wird mitgeschnitten, alles ist für JETZT und vorbei, wenn der Talk vorbei ist. Jeder macht dann im Hirn sein Bestes draus und over. LEDERSOFA hat immer ein Überthema, welches groß angesetzt ist, um Raum zu schaffen.
Ledersofa heisst: Miteinander im offiziellen Raum überleben. Denn das ist für uns Kunstschaffende oft eine einsame Tour außer wenn Du n Kunstpärchen bist. Hier beim Talk sollen manche auch Trost erleben, Annahme vielleicht oder durch den Widerstand reifen. Ausserdem unterscheidet Ledersofa von TV Formaten, dass ich Leute einlade, die nicht oft physisch bei Talkshows präsent sind ( meistens jedenfalls), aber große Dinge können, bewegen und wichtige Menschen sind, deren Stimme, Bilder, Kunst, Bücher, Taten man kennt. Ich möchte Gesichter zeigen, nicht Ihre Werke.
Uns gibt es immer Sonntagabend zur Sandmännchenzeit, da findet sonst keine Talkshow statt.Auch das unterscheidet uns.

Volly Tanner: Du singst selber in Deiner Show. Das mach ich auch hin und wieder, obwohl das eher bei mir so ein grummeliges Tiefenerzählen ist. Welche Richtung ists denn bei Dir? Bestimmt Jazz oder? Auf welcher Welle surft denn Dein musikalischer Hintergrund?

M: Jazz?!!!! Alter, Jazz , echter Jazz, vorallem Free Jazz da bekomme ich immer tierisch die Hummeln, das macht mich nervös oder ich gähne, je nach Tempo . Meine Musik ist aber durchaus jazzIG ! manchmal Rockn Roll, Lyrik, Pop, Folk, Gospel, Raggae,Country von allem was drin - ich bin ja schon viele Jahre Leonard Cohen Interpretin. LC ist für mich ein Großvater, deshalb singe ich ihn. Ich inhaliere seine Texte ( wenn Du brummelst, kannste gleich zweite Stimme singen, passt ja) und auch Rilke, das sind meine zwei Seelsorger, wann immer es mir schlecht ging oder ich Antwort, Trost suchte, fand ich es in den Texten von Rilke, Cohen, klar auch in der Bibel ( Psalme) - deshalb singe ich oft auch diese Lieder oder vertone eben deren Texte. Ansonsten: natürlich eigene Lieder! I am a singer songwriter - haha so eine bekloptte Schublade! Mein Papa fand das ebenso dämlich, weshalb er 2014 eine Grafik machte für mich - ein Reiter aufm Pferd, eine Art Husar, Titel:; "Sing ä Song Reiter"!
Die hat er mir gewidmet , hängt bei mir überm Stutzflügel. so ähnlich ist das mit der Musikrichtung. Ich bin ein Sing a Song - Reiter!
ein melancholischer- so wie fast alle meiner Gäste eben auch vermute ich - deshalb lachen wir soviel dabei. Man ist dankbar.
Die Welle surfen Volly was für ein Bild. da sag ich Dir gleich: ich liebte immer das gemeinsame Warten vor dem Surfen. Warten auf die Welle, liegend auf m Brett. Groß! hab ich ihn Neuseeland gemacht. Waiting for waving.....das ist meine Richtung. MayjiaMusik.
stete Sehnsucht.

Volly Tanner: Jetzt kannst Du nochmal richtig vom Leder ziehen und den Menschen einimpfen, dass und warum sie zu Deiner nächsten LEDERSOFAshow kommen sollen. Auf denn!


M: Oh Gott, er hat meine Schwäche entlarvt. Werbung- ich weiss nicht. Warte.....wie sehe ich es wirklich. Es ist schlicht:
Ich mag Menschen, und freue mich dann, wenn sie kommen, um anderen zuzuhören! zu einfach...
Du kannst dort nette Cocktails trinken, die besten Burger essen und Gespräche von Mensch zu Mensch zu führen, draußen rauchen, auch nach der Talkshow ist Raum für Gespräche. Es gibt Pausen ( da machen wir Musik) ansonsten: jeder, der gern Menschen kennen lernen möchte, jeder, den dieses Thema interessiert, mitreden möchte- her damit! Ab in s Tiefblau- übrigens meine Musiker sind sehr hörenswert und Vollblutprofis, auch das lohnt sich! Mensch ist doch cool: unsere nächsten Gäste sind : etablierte Moderatoren und Sprecher mit einem Karacho Rapper aus Berlin, der in seinen Texten vielen auf die Fresse haut und eine charmante Großklappe sein kann und einem tiefenentspannten, hochinteressanten Dragutin Hadas, der die gewaltfreie Kommunikation weitergibt- das ist doch generationenübergreifendes Gespräch- und dann noch über zornige Liebe! Viehisch!
Und das Thema im August 2015 heisst: KRIEG & FRIEDEN- mit Absicht ein sehr weites Thema, wie immer bei uns .


Volly Tanner: Danke – und ich bin gespannt wie Bolle.

M: geht mir genauso - Bolle, groß! Berliner Einkaufskette... freue mich sehr auf den 10.5. 
( wir sind ja gerade erst am Werden)